Hoher Besuch an der Ems

Die Niedersächsische Landesregierung (Staatssekretärin Birgit Honé), hat eine Fachkommission für Umwelt, Klimawandel und Energie (ENVE) des Europäischen Ausschusses der Region (AdR) Niedersachsen eingeladen, um die europäischen Gäste über den "Masterplan Ems 2050" zu informieren. Die Fach-Exkursion findet am 5. Mai 2017 statt (Anreise am Donnerstag 4. Mai).

Hier ein kleiner Zeitplan des hohen Besuches, damit man sich nicht wundern muss, wenn einem die Gruppe irgendwo über den Weg läuft:

Donnerstag 4. Mai 2017:

16.00 Uhr - Ankunft Flughafen Bremen + Transport mit Shuttle nach Leer

18.15-19.15 Uhr - Besichtigung der historischen Altstadt von Leer

19.30-22.00 Uhr - Abendempfang auf Schloss Evenburg

Freitag 5. Mai 2017:

08.30 Uhr - Einführung in das Thema Masterplan im Mariko Leer

10.30-11.30 Uhr - Besichtigung der Meyer Werft in Papenburg

12.00-13.00 Uhr - Besichtigung des Ems-Sperrwerkes in Gandersum

                                und Präsentation der Tidesteuerung

13.00-13.30 Uhr - Mittagsimbiss

13.30-13.45 Uhr - Verabschiedung

13.45 Uhr - Ende der Fachexkursion

Wie man sieht, wird die hochkarätige Gruppe weder Coldemüntje, noch Vellage besuchen, geschweige sich mal bei Ebbe den Schlick im Fluss ansehen (eine Schifffahrt wäre vielleicht sinnvoller gewesen?). Auch ein Besuch der zerstörten Friesenbrücke ist nicht angedacht. Stattdessen wird die Meyer-Werft besucht, die mit dem Bau der viel zu großen Kreuzfahrtschiffe für all die Probleme an unserem Fluss verantwortlich ist. Bleibt die Frage, was kostet den Steuerzahler diese Exkursion und was für einen Sinn hat sie?