Live-Interview NDR-Info zum Masterplan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: von links: Fokko Brüning (Nds. Landjugend + Landwirt in WOL), Dr. Dirk Lüerßen (Chef der Ems-Achse + CDU Landratskandidat für Leer), Franz-Josef Sickelmann (Nds. Staatskanzlei, Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems), Andreas Barnickel (NDR-Info), Hajo Rutenberg (Bürgerinitiative RETTET DIE EMS).

 

 

Um 8.20 Uhr am Freitag, den 29.07.2016 traf man sich am Sperrwerk in Gandersum zu einem Live-Interview vom NDR zum Thema Masterplan Ems.

 

Der Chef der Ems-Achse unterstrich den wirtschaftlichen Faktor Ems als Wasserstraße; die Niedersächsische Staatskanzlei konnte zwar keine Kosten nennen, war sich aber sicher, dass es keine Probleme mit dem Sperrwerk geben werde, um den Schlick im Fluss zu verringern; das Landvolk bemängelte den hohen Flächenverbrauch und die Bürgerinitiative kritisierte die Zeitverzögerungen, die hohen Kosten und natürlich die Unsinnigkeit des Masterplans 2050 als solches, da die geplanten Maßnahmen zum Teil bereits abgespeckt wurden (Polder Vellage) und bislang nicht genug Ersatzflächen angekauft werden konnten. Außerdem gibt es bislang keinen Gutachter, der die Standsicherheit des Sperrwerks bei den Vorhaben  gewährleistet.

Die Bürgerinitiative sieht in diesen Maßnahmen eine versteckte Werft-Subvention für eine Werft, die sich am schlechtesten Standort der Welt befindet. Klug wäre, die Werft ans tiefe Wasser zu bringen, um den Fluss zu retten.

 http://www.ndr.de/info/Masterplan-Ems-Oekologie-gegen-Oekonomie,audio291246.html