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18.12.2009

Salzeinleitung an der Ems durch K+S? 

Takke
Foto: Herr Takke vom ZDF interviewt Hajo Rutenberg zum Thema Salzeinleitung K+S an der Ems

Am Dienstag, den 08. Dezember 2009 kommt Herr Takke vom ZDF aus Hannover. Er macht einen Beitrag für das Mittagsmagazin „Drehscheibe Deutschland“ und möchte von der Bürgerinitiative wissen, warum wir gegen die Einleitung der salzhaltigen Lauge der K+S in die Emsmündung sind.

K+ S steht unter hohem Druck. Bislang leitet das hessische Kali- und Salzunternehmen die Lauge in die Werra ein, aber Naturschützer fordern, diese Einleitungen in die Nordsee zu verlagern, da der Fluss versalzt. Die Einleitung in die Nordsee ist aber sehr teuer und rechnet sich nicht für das Unternehmen. Jetzt steht die Überlegung an, die Lauge in die Ems- oder die Wesermündung einzuleiten.

Es handelt sich um 14 Millionen Kubikmeter Lauge pro Jahr, die K+S einleiten möchte. 20 Millionen Kubikmeter Sole pro Jahr werden ab 2010 von den Jemgumer Kavernen in Rysum eingeleitet und bislang weiß niemand, wie negativ sich diese Salzmengen auf die Ems auswirken. Mit Ebbe und Flut werden die Salzmengen in die Ems gelangen und für noch mehr Verschlickung sorgen, davon sind wir überzeugt und sehen daher solch eine Versalzung unserer Emsmündung sehr kritisch. Fest steht, dass 1 ha um die Einleitstelle kein Leben mehr möglich ist. Und das alles im Weltkulturerbe und Naturschutzgebiet. Unglaublich!!

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