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Salzeinleitung an der Ems durch K+S?
Foto: Herr Takke vom ZDF interviewt Hajo Rutenberg zum Thema Salzeinleitung K+S an der Ems Am
Dienstag, den 08. Dezember 2009 kommt Herr Takke vom ZDF aus Hannover. Er macht
einen Beitrag für das Mittagsmagazin „Drehscheibe Deutschland“ und möchte von
der Bürgerinitiative wissen, warum wir gegen die Einleitung der salzhaltigen
Lauge der K+S in die Emsmündung sind. K+ S steht
unter hohem Druck. Bislang leitet das hessische Kali- und Salzunternehmen die
Lauge in die Werra ein, aber Naturschützer fordern, diese Einleitungen in die
Nordsee zu verlagern, da der Fluss versalzt. Die Einleitung in die Nordsee ist
aber sehr teuer und rechnet sich nicht für das Unternehmen. Jetzt steht die
Überlegung an, die Lauge in die Ems- oder die Wesermündung einzuleiten. Es handelt
sich um 14 Millionen Kubikmeter Lauge pro Jahr, die K+S einleiten möchte. 20
Millionen Kubikmeter Sole pro Jahr werden ab 2010 von den Jemgumer Kavernen in
Rysum eingeleitet und bislang weiß niemand, wie negativ sich diese Salzmengen
auf die Ems auswirken. Mit Ebbe und Flut werden die Salzmengen in die Ems
gelangen und für noch mehr Verschlickung sorgen, davon sind wir überzeugt und
sehen daher solch eine Versalzung unserer Emsmündung sehr kritisch. Fest steht,
dass 1 ha um die Einleitstelle kein Leben mehr möglich ist. Und das alles im
Weltkulturerbe und Naturschutzgebiet. Unglaublich!!
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