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29.02.2009
Nordwestradio „unterwegs“
Life in Leer im Kulturzentrum zum Thema „Kanal“

Foto: Hajo Rutenberg (BI Rettet die Ems), Johanna Modder (MdL; SPD Leer), Christian Meyer (MdL Grüne) Stefan Pulß (Moderator Nordwestradio), Bernhard Bramlage (Landrat Leer), Beatrice Claus (WWF); Foto: Birgit Rutenberg
Am Donnerstag, den 29.01.2009 war das Nordwestradio wieder „unterwegs“ in Ostfriesland diesmal in Leer zum Thema „Kanal parallel zur Ems“. Eingeladen war auch unsere Bürgerinitiative. Es wurde die Frage beleuchtet „ist ein Kanal die Rettung für die Ems und ein Kompromiss mit der Meyer Werft?“
Der WWF stellte nach wie vor fest, dass ein Kanal zwischen Papenburg und Leer zur Entlastung der Ems dienen könnte, so ein Kanal allerdings nur unter diversen Auflagen entstehen darf, die da sind: kein Sommerstau, keine Schleuse ins Sperrwerk usw. Die Kosten für einen solchen Kanal sieht der WWF bei 400 Millionen Euro. Die Bürgerinitiative sieht diese Kosten eher im Milliardenbereich.
Eine Machbarkeitsstudie soll nun zeigen, wie hoch die Kosten würden und wie ein Kanal umzusetzen wäre. Die BI hält den Kanal sowie eine Machbarkeitsstudie für völlig absurd. Es darf nicht sein, dass für eine einzige Werft im Binnenland, die sich weigert ans tiefe Wasser zu ziehen, ein Kanal durch unser schönes Ostfriesland gegraben wird. Unsere Forderung heißt nach wie vor: Meyer an die Küste!!
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