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17.02.2009
Treffen mit WWF und BUND

Foto: Beatrice Claus (WWF) und Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler erklären der BI die Kanal-Idee

Am Samstag, den 17.01.2009 trafen sich wie angekündigt die Vertreter der Umweltverbände WWF (Beatrice Claus) und BUND (Carl–Wilhelm Bodenstein-Dresler) mit den Vertretern der BI Rettet die Ems.

Die Vertreter der Umweltverbände erläuterten deren „ Kanal-Idee“ und waren keinesfalls glücklich mit dem Verlauf der öffentlichen Diskussion der vergangenen Tage. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass eine Verlagerung der Werft an tiefes Wasser – auch im Hinblick auf Arbeitsplätze und Flexibilität der Werft - nach wie vor der sinnvollste Schritt ist.

Die Idee des Kanals ist eine „Notlösung“, die seitens der Umweltverbände an mehrere Voraussetzungen gebunden ist: die Sommerstaurichtlinien müssten erhalten bleiben und eine weitere Einschränkung der Ems durch neue Baumaßnahmen darf nicht stattfinden. Ferner müsste für ein Kanalvorhaben auch eine Kosten/Nutzen-Rechnung erstellt werden. Im Ergebnis kann nur eine Verlagerung der Werft herauskommen. Weitere Subventionen durch den Steuerzahler sind nicht hinnehmbar.

Die Bürgerinitiative Rettet die Ems distanziert sich weiterhin von der Idee, einen Meyer Kanal quer durchs Land zu graben.

Am 10.02 wird in Leer, im Taraxacum eine gemeinsame öffentliche Veranstaltung mit den Umweltverbänden zu den Themen stattfinden.

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