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Pressemitteilung 10.11.2008
Zum Thema „Dioxin an der Ems“ Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz teilt der Presse am 6.11.2008 mit, dass die untersuchten Schwebstoffe aus der Ems nicht die Ursache für die PCB- Belastungen in Futtermitteln an der Ems zu sein scheinen. Das NLWKN hatte während beider Probestaus (August und September 2008) die Schwebstoffe untersucht. Diese Untersuchungen zeigten im August durchschnittlich 10 Nanogramm je Kg und dann im September schon zwischen 12,7 ng/kg und 13,5 ng/kg. „Das ist immerhin eine Mehrbelastung von bis zu 35% in nur einem Monat. Das beunruhig uns sehr,“ sagt Sprecherin Birgit Rutenberg „und auch wenn der Wert noch unter dem Orientierungswert (20ng/kg) liegt, sind wir nicht davon überzeugt, dass die Gifte nicht aus der Ems stammen.“ Die Bürgerinitiative fragt sich vielmehr, warum man nur angeschwemmte Sedimente beim Stau untersucht hat, die auf vorher ausgebreiteten Gummimatten liegen geblieben sind. „Warum untersucht man nicht anhand einer Säule, die Schichten des Emsbodens?“ fragt sich Birgit Rutenberg „Wir vermuten vielmehr, dass dort die Gifte sind und diese durch die Baggerungen verteilt werden. Das spräche auch dafür, dass die Werte im September um mehr als 30% angestiegen sind, denn schließlich hat man für die Überführung der Celebrity Solstice tief baggern müssen.“ Bürgerinitiative Interessengemeinschaft Ems Hajo Rutenberg
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