Pressemitteilung 26.10.2008

Zur Aussage von Dr. Gert Hahne:
„Wir werden mit Dioxin leben müssen“

Wir wollen nicht mit Dioxin leben. Und schon gar nicht mit den Folgen. Auch wenn Herr Hahne jetzt mitteilt, dass man dies jetzt wohl akzeptieren muss.

Zur Erinnerung: Herr Hahne ist derjenige, der den Verbrauchern die Joghurt-Theorie zumutete.

Die Bürgerinitiative Rettet die Ems hatte schon nach bekannt werden des Skandals vermutet, dass eine Aufklärung nicht erfolgt und die Sache lieber ausgesessen wird. Dies scheint nun einmal mehr bestätigt.

Wo sind die Ergebnisse? Wo sind Zahlen und Fakten? Wo ist was gemessen worden, mit Angabe von Ort, Zeit und Wert?

Sinnvolle Lösungsansätze und aktiver Verbraucherschutz? Fehlanzeige.

An dieser Stelle sei auch nochmals daran erinnert, dass vor dem Emsstau die Vermutung verbreitet wurde, das Dioxin komme wohl aus der Luft. Nach vollzogenem Stau lag der Verdacht dann doch wieder im Emsbett.

Das Leben mit dem Dioxin wurde der Bevölkerung bereits im Vorfeld zugemutet. Durch die Tatsache, dass die Vergiftung längst bekannt war und verheimlicht wurde.

„So lange schweigen bis es nicht mehr zu halten ist: im Landkreis und bei den übergeordneten Behörden eine gern angewandte Technik. Die Behauptung, dass eine Gefahr für die Verbraucher ausgeschlossen sei, ist schon durch die Verschleierungstaktik widerlegt“, sagt Hajo Rutenberg.

Es wäre angebracht und sinnvoll, wenn sich Menschen dieses Themas annehmen würden, die etwas von dieser Arbeit verstehen.

Bürgerinitiative Interessengemeinschaft Ems – Hajo Rutenberg