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Pressemitteilung
Zum Thema „Sondersitzung am 03. November 2008“ Wer Fragen zu den Verzögerungen an dem Umbau der Jann-Berghaus-Brücke hat, darf diese nun am Montag, den 3. November um 8 Uhr im Kreishaus stellen. Dieser Termin scheint mit Absicht so gewählt zu sein, da man in der Kreisverwaltung getrost davon ausgehen kann, dass die betroffenen Pendler und Bürger längst an ihrem Arbeitsplatz sind und keine lästigen Fragen stellen - es sei denn, sie nehmen sich Urlaub. Interessant scheint jedoch die Konstellation: Landrat Bramlage muss diesen Termin mit Frau Connemann (CDU) als Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses unter einen Hut bringen. Anstatt die betroffenen Bürger nur ansatzweise zu begreifen, gibt es wichtigere Termine in Berlin. Geladen ist auch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Erscheinen ist jedoch nicht Pflicht. Dass die beteiligten Baufirmen die offensichtlich mit der Ausführung ihrer Arbeiten überfordert sind nicht erscheinen, spricht Bände. Dann ist nach bisherigem Kenntnisstand kein Verantwortlicher mehr vor Ort, da ja bisher alle Verantwortung weit weg geschoben wurde. „Wenn man tatsächlich Verantwortung zeigen und aufklären will, muss man als gewählter Volksvertreter auch einmal die Tatsache berücksichtigen, dass die Mehrzahl der Betroffenen wohl eher an einem Samstag Vormittag zu erreichen wäre“, sagt Hajo Rutenberg von der Bürgerinitiative Rettet die Ems „aber so viel Zeit mag man dann doch wohl nicht in den Landkreis und Wähler investieren.“ Der Umgang und die Kommunikation dieser Termine zeigt einmal mehr, wie der Landkreis die Probleme der Bevölkerung nach Gutsherrenart verwaltet. Aufklärung sowie Öffentlichkeit sind eher unerwünscht. Bürgerinitiative Interessengemeinschaft Ems Hajo Rutenberg
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