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Endlich Klärung!
Zum Thema „Gefahren-Transporter auf Fähre Julius“ Der Landkreis Leer (Herr Backer sowie Frau Daun) konnten die Frage nicht beantworten, warum der Tankwagen der Firma Büttner die Fähre am 26.08. benutzt hatte und stritt es schlichtweg ab. Eine E-Mail landete bei mir, ich würde mit so einer Meldung Arbeitsplätze gefährden (schon wieder die Arbeitspatzkeule?) und durch einen netten Leserbrief wurde ich gebeten, mich in punkto Gefahrengut-Schilder fortzubilden, was ich natürlich umgehend tun werde. Kann ja nicht schaden, zu wissen, was die Nr. 1202 auf einem orangen Schild bedeutet… trotz alledem kann ich nun endlich alle Leute aufklären, denn es hat ein kleines Gespräch mit dem netten Herrn auf der Fähre gereicht, um zu begreifen, wie es nun wirklich ist: Jede Woche muss die Fähre Julius betankt werden (sie braucht täglich 300 Liter Diesel), dazu fährt der LKW mit dem Tankgut in Leerort auf die Fähre. Der Tankvorgang dauert ca. 20 Minuten. Also wird während der Überfahrt nach Bingum die Fähre betankt. In Bingum fährt der LKW von der Fähre, dreht an Land um und fährt wieder auf die Fähre, um sich wieder nach Leerort bringen zu lassen. Dieses wird so gehandhabt, weil der LKW nicht rückwärts von der Fähre fahren kann logisch irgendwie, oder? Mir hat das jedenfalls eingeleuchtet. Bleibt allerdings immer noch die Frage: sollte so ein Tankvorgang während einer Überfahrt gemacht werden? Aber wem das zu gefährlich erscheint, der braucht ja nicht die Fähre zu benutzen. Thema durch!!! Birgit Rutenberg Middelstenborgum, den 03.09.2008 |