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“Letzte“ Bürgerinfo zur Brückensperrung
Zum Informationsabend des Landkreises Leer am 03. Juli in der Aula des Taletta-Groß-Gymnasiums in Leer Statt wie zugesagt in Bingum, fand der letzte Infoabend zur Brückensperrung am 3.7. im TGG in Leer statt, weil die Bingumer eine „andere Wahrnehmung“ haben wie die Leeraner, erklärte Landrat Bramlage. Was immer das auch heißen mag, dennoch nahmen die gerade mal 20 Gäste wahr, dass die Brückensperrung große Probleme mit sich bringt: Sperrung der B436, Umwege und Mehrkosten und vor allem ein sehr großer Zeitaufwand. Vor allem Menschen ohne Auto sind betroffen (Schüler usw.). Die Fahrzeiten der Fähre fanden alle „total daneben“, denn nach 22.45 Uhr kann man nicht mal am Wochenende mit dem Rad von Leer ins Rheiderland zurückfahren. Für Touristen und Einheimische gleichermaßen ärgerlich. „Die Fähre länger fahren zu lassen ist nicht wirtschaftlich“ erklärte Herr Bramlage, was zu großem Gelächter führte, weil das ganze Projekt „Meyer im Binnenland will nicht an die Waterkant“ nichts mehr mit Wirtschaftlichkeit zu tun hat. Wie viele Personen inklusive Fahrrad auf der Fähre Julius Platz finden, konnte nicht beantwortet werden zugelassen ist die alte Weserfähre für 250 Leute (ohne Fahrrad). „Es ist aber Platz für alle“ sagte Herr Bramlage und außerdem ist sie gerade überholt worden. Na immerhin - das will ich auch hoffen, denn wenn die Fähre ausfällt, dann sind wir förmlich abgeschnitten zumindest die Radfahrer. Ob man bei Ebbe Schlickfüße bekommt, wenn man die Fähre betritt, das konnte man noch nicht sagen, weil noch kein Fährversuch bei Niedrigwasser gemacht wurde, aber Frau Daun sagte, dass man Kärcher bereitstelle, um den Zugang abzuspritzen. Danke. Eine 1m breite Stufenanlage (Treppe) wird es auch geben, damit man (wie am Bahnhof) sein Rad die Böschung hochschieben kann. Doch wenn der Sommerstau kommt und die Ems 2,70m höher aufgestaut wird, dann kann die Fähre wohl nicht fahren. Dann wird es wohl Busse geben oder so…. Birgit Rutenberg Middelstenborgum 04.07.2008 |